Resonanzraum
Gebraucht werden Kontaktflächen. An ihnen wird spürbar, was anderen etwas bedeutet und was in einem selbst zu schwingen beginnt.
Hypothese
Bedeutsame Verbindung entsteht erst, wenn zu vorhandenen Informationen und Menschen Kontaktflächen hinzukommen. An ihnen wird wahrnehmbar, was Resonanz erzeugt.
Warum Bedeutung erst in Beziehung entsteht, beschreibt das Prinzip Resonanz als Wahrnehmung von Bedeutung. Dieser Raum ist der Ort, an dem eine Gruppe dem bewusst Zeit gibt.
Worauf dieser Raum achtet
Was berührt mich, und was spricht etwas an, das mir wichtig ist? Wo tauchen Interesse, Energie, Neugier oder ein Gefühl von Relevanz auf? Und wo gerät offenbar auch bei anderen etwas in Schwingung?
Intent und Content
Content lässt sich heute in großen Mengen erzeugen, umschreiben, zusammenfassen und neu kombinieren. Wichtiger wird deshalb, wer eine Intention trägt. Im Resonanzraum zeigen Menschen ihre Intentionen so, dass andere erkennen, wer hinter einer Idee steht und woran sie anschließen können. Wie Trägerschaft dabei gemeint ist, beschreibt Treuhänderschaft vor Besitzlogik.
Rechnerische Nähe und menschliche Resonanz
Verfahren können feststellen, dass zwei Intentionen semantisch nahe beieinanderliegen, genau wie im Wissensraum. Ob zwischen zwei Menschen eine Resonanz besteht, die für sie zählt, finden nur die beiden selbst heraus.
Rechnerische Nähe macht Begegnung wahrscheinlicher, und erst in der Begegnung entsteht Resonanz.
Wenn dieser Raum zu viel Gewicht bekommt
Zu viel Resonanz macht leicht richtungslos. Wenn vieles anklingt, muss eine Gruppe trotzdem entscheiden, worauf sie sich gemeinsam ausrichtet.
Verbindungen
Eine persönliche Intention aus dem Eigenraum wird hier für andere zugänglich, und semantische Nähe aus dem Wissensraum kann zur Begegnung werden. Im Ausrichtungsraum wird dann versucht, aus dem Anschluss eine gemeinsame Orientierung zu machen.
Mögliche technische Konsequenzen
Menschen sollten ihre Intentionen ausdrücken können, und semantisch ähnliche Intentionen sollten sich finden lassen. Ein Ähnlichkeitswert ist dabei eine Suchhilfe oder Vorauswahl, mehr nicht. Wer will, hält seine Identität zunächst zurück. Begegnung wird möglich gemacht und nie erzwungen, und ob Menschen zueinander passen, schätzen die Beteiligten selbst ein.
Schlüsselbegriffe